Ein kurzer Artikel über WingTczun aus der Kampfsportzeitschrift Ring Sports vom Dezember 2001, vor ca. 25 Jahren. Was das WT betrifft, es geht nach wie vor darum, den Gegner so schnell wie möglich aus zu schalten.
Von September 1994 bis Juli 2000 wurde in Enschede/Twente der Kung Fu-Unterricht unter dem Namen „WingTsun“ angeboten. Im Juli 2000 wurde der Name aus rechtlichen Gründen in „WingTczun“ geändert.
WingTczun (EWO Ezcrima WingTczun Org.)
WingTczun ist ein Selbstverteitigungssystem, das primär auf Angriffe mit Händen/Armen, Ellbogen, Knien und tiefen Tritten setzt. Bodenkampf und hohe Tritte spielen praktisch keine Rolle. Das Training konzentriert sich jedoch auf den sogenannten Anti-Bodenkampf. Das bei Edgar Zimmermann praktizierte WingTczun hat keinerlei Wettkampfcharakter. Es zielt einzig und allein darauf ab, einen oder mehrere Gegner so schnell wie möglich auszuschalten.
Das Ausschalten eines Gegners geschieht mit einer Vielzahl von Techniken, von denen einige äußerst effektiv sind. Eine dieser Techniken ist der sogenannte Kettenfauststoß. Wie der Name schon sagt, besteht diese Technik darin, den Gegner in sehr hohem Tempo mit einer Schlagserie zu überhäufen. Diese Schläge treffen zudem mit enormer Wucht und desorientieren den Gegner völlig.
Zimmermann ist sich bewusst, dass das (Wing Chun) System von Geheimnissen umgeben ist. Geschichten über Rivalitäten mit anderen Stilen, wer der Beste ist, wer das „echte“ System praktiziert usw. sind dafür verantwortlich und tragen sicherlich nicht zur Popularität des Systems bei. Zimmermann möchte diesen Nebel lichten, indem er das System unter Kampfsportbegeisterten in den Niederlanden bekannter macht. Im August 2000 gründete er seine eigene Organisation (EWO Ezcrima WingTczun Org.) und startet Anfang 2002 einen WT-Umschulungskurs für Lehrer anderer Stile. Diese Lehrer können dann EWO WingTczun parallel zu ihrem eigenen Stil unterrichten.
Diese Seite auf Niederländisch und auf Englisch.

